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Heimchen - In-Snekt GmbH/ Insekten! Snacks der Zukunft

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Informationen zum Heimchen

Heimchen erreichen eine Körperlänge von 16 bis 20 Millimeter, 
der Legebohrer (Ovipositor) der Weibchen misst zusätzlich 11 bis 15 Millimeter. 
Sie sind etwas kleiner und schlanker als die Feldgrille.
Der Körper hat eine strohgelbe oder gelbbraune Grundfarbe. 
Der Halsschild und der Kopf besitzen eine dunkelbraune bis schwarze Zeichnung. 
Zwischen Männchen und Weibchen bestehen keine Unterschiede in der Länge der Vorderflügel.
Bei beiden Geschlechtern sind die Vorderflügel leicht verhärtet und in ein Dorsalfeld und ein Lateralfeld unterteilt.
In der Ruhe sind die Hinterflügel längs gefaltet, ihre Spitzen reichen über das Ende des Hinterleibs hinaus. 
Heimchen sind zwar flugfähig, sie fliegen allerdings höchst selten und nur bei hohen Temperaturen.

Die Art war ursprünglich vermutlich nur im ariden und semiariden Teil Afrikas verbreitet. 
Heute kommt sie weltweit vor, in Ostafrika ist sie bis in Höhen von über 2600 Meter nachgewiesen. 
In kühlen Gebieten wie Mitteleuropa treten die Heimchen besonders in oder in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf, 
da sie ansonsten den Winter nicht überleben. Sie bevorzugen Habitate mit hoher Luftfeuchtigkeit, 
wie etwa Keller, Gewächshäuser oder auch feuchte U-Bahnschächte. 
Ideale Lebensräume stellen Kompostlager dar, 
da dort durch die Gärung der Abfälle ganzjährig hohe Temperaturen herrschen.

Heimchen sind lichtscheu und nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich, sind aber gelegentlich auch im Schatten aktiv.
 Sie sind Allesfresser, ernähren sich von pflanzlicher und tierischer Nahrung, bevorzugen aber letztere. 
Da sie ihren Wasserbedarf vornehmlich durch die Nahrung decken, nehmen sie gerne wasserhaltiges Futter zu sich. 
Sie ernähren sich auch von Lebensmitteln, Abfällen und Aas. 
Bei massenhaftem Auftreten genügt ihnen minderwertige Nahrung. 
Kannibalismus kommt ebenfalls vor. Heimchen lassen sich leicht züchten. 
Bei genügend Wärme, ausreichendem Futter bestehend zum Beispiel aus Salat,
Möhren und Haferflocken pflanzen sich die erwachsenen Heimchen problemlos fort, 
und die Larven aller Stadien entwickeln sich rasch.
Informationen aus Wikipedia
 
 
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